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Der Mann hatte schon immer etwas Ständiges an sich, und das nicht in einem bloß körperlichen Sinn.
Mann zu sein, heißt, einen Platz einzunehmen und sich darin zu behaupten. Wie wird das erreicht? Nicht dadurch, daß sich der Mann physisch Platz verschafft und im Wege steht, sondern indem er seinen Namen in der Öffentlichkeit aufrichtet.
Doch bisher hat niemand penetrant genug gefragt, was es eigentlich bedeutet, Wer zu sein, einen Namen zu haben oder in Verruf zu geraten. Der in Köln lebende australische Autor Michael Eldred geht den oft genug trivialen Erscheinungen des männlichen Gehabes nach, um ihren tieferen Sinn aufzudecken.
Sein Gang durch die Phänomene zeigt, daß männliches Sein in den tiefsten Schichten der westlichen Zivilisation verwurzelt ist. So tief, daß es der Psychologie nicht überlassen bleiben kann, die Männlichkeit aufs Korn zu nehmen.
Es ist an der Zeit, das zu tun, was auch dem Feminismus nicht gelungen ist: den Mythos vom Phallus in seinem Ursprung bloßzustellen. Denn nur so ist an der Ständigkeit des Mannes wahrhaft zu rütteln.
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